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7 Tage 1 Song

7 Tage 1 Song

Di: Christoph Borries
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Schenk einem Song mehrere Verabredungen mit Dir in einer Woche. Es gibt so viele Songs die Kraft schenken, die Hoffnung wachsen lassen oder die etwas Kaputtes reparieren. Dafür muss ich den Songs Zeit und Aufmerksamkeit schenken. Hier gibt es jede Woche einen Song und drei Gedanken dazu. ___ 7 Tage 1 Song auf Facebook: facebook.com/7tage1song 7 Tage 1 Song auf Instagram https://www.instagram.com/7tage1song/ https://7tage1song.de Playlist mit allen Songs auf Spotify:https://open.spotify.com/user/christophborries/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=iV2BpbM-Riqkxh3BZjuKTwChristoph Borries Catechesi ed evangelismo Cristianesimo Spiritualità
  • #310 Jassin – Dazwischen
    Feb 17 2026

    Dieser Podcast ist Teil einer Ausstellung am BBZ Grevenbroich zu dem Attentat in Hanau. Dieses Attentat zeigt, wie wichtig es ist, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie finden wir eigentlich zu einem „Zusammen“. Und zu diesem „Zusammen“ gehört Verschiedenartigkeit dazu. Der Song „Dazwischen“ beschreibt das – Jassin hat Chai und Bier Anteile in seiner Persönlichkeit und das lässt sich nicht ändern. Das gehört eben zusammen und so wie Jassin diese beiden Wirklichkeiten in sich lebt, sollten wir als Gesellschaft diese Herausforderung auch annehmen und nicht ausgrenzen, sondern nach Wegen des Miteinanders suchen.

    Der rechtsterroristische Anschlag von Hanau hat uns schmerzhaft vor Augen geführt, wie gefährlich es ist, wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Identität nicht als Teil der Gemeinschaft angesehen werden. Jassins Zeilen „Ich will von den Schubladen nix mehr wissen“ zeigen, wie wichtig es ist, diese engen Definitionen zu hinterfragen. Die Frage, wer zu Deutschland gehört, wird durch diese Tragödie umso relevanter. Wir müssen diesen Identitäten einen Platz in unserer Gesellschaft anbieten. Heimat sollte nicht nur für eine bestimmte Gruppe definiert werden, sondern als ein Raum verstanden werden, in dem alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, zusammenleben können.

    In dieser Folge sind die Journalistin Yasemin Kamisli und meine Kollegin Marie Klein mit dabei.

    Foto © Lindi Lerac

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    8 min
  • #309 Miljö, Brings – Nie ohne Hoffnung
    Feb 10 2026

    Ich freue mich jedes Jahr auf Karneval und für Leute, die nicht aus Köln und Umgebung kommen. Es gibt in Köln ganz viele Kneipen da läuft nur kölsche Musik und neben, gemeinsam Feiern ist auch das gemeinsame Singen ein ganz wesentlicher Moment. Die Monate vor der heißen Phase hören dann Menschen wie ich die neuen Songs.

    „Nie ohne Hoffnung“ ist da ein ganz tolles Lied: Was hilft in diesen Zeiten die Hoffnung nicht zu verlieren – nach vorne zu schauen, nach einem Zusammen zu suchen und nicht nach Spaltung – und weil mir das Lied so gut gefällt und weil ich gedacht habe: Das muss ich direkt vor Karneval auch noch mal puschen – habe ich bei Miljö gefragt und ich freue mich total, dass Nils Schreiber der Sänger und Komponistdes Songs in dieser Folge mitmacht.

    In der Folge erzählt Nils von Miljö, wie er die Welt nicht mehr kapiert hat Angesichts der ganzen Katastrophen. Ihm und der Band war es wichtig, dass eben zurück nicht der Weg nach vorne sein kann, dass wir etwas brauchen, was uns Hoffnung schenkt und wir nicht durch geschürte Ängste auseinander getrieben werden.

    Herzliche Einladung den Song zu hören – und auch gerne Miljö zurückmelden, was euch an dem Song gefällt.

    Foto @Henning Becker

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    16 min
  • #308 Steve Harley – Come up and see me (Make Me Smile)
    Feb 3 2026

    Heute am 3.2.hat Simone Weil ihren 117 Geburtstag – den 117 Geburtstag besonders hervorzuheben hätte Simone Weil sicher gefallen, denn die Runden Jubiläen zu feiern ist ja eine Setzung, als ob eine Zahl mit einer 0 hinten etwas Besonderes wäre.

    Simone Weil, eine moderne Mystikerin, hat uns gerade heute viel zu sagen. Sie erfährt derzeit eine Renaissance. Thomas Sojer, Theologe und Schriftsteller, er hat vor kurzem beim RefLab in der Schweiz über Simone Weil und das Sehen gesprochen – im Podcast nimmt er uns mit in ihre Schule des Sehens, das geschieht mit Hilfe eines Songs, den viele sicher schon mal im Radio gehört haben. Und wahrscheinlich wird der Song auch in Zukunft immer wieder im Radio laufen – Thomas und ich würden uns freuen, wenn ihr dann an Simone Weil denkt und über Eure Art die Welt zu sehen.

    Simone Weil schreibt ihre Ideen vom Sehen an Joseph Marie Perrin, einen blinden, linken Dominikaner. Das, was auf den ersten Blick vielleicht eher wie ein schlechter Witz aussieht, zeigt was Simone Weil wirklich wichtig ist. Und hier kann uns das Lied einen guten Impuls geben, denn dort heißt es: „Resist, Resist it from yourself you have to hide“ – also: einsehen lernen, es geht nicht darum in höhere Sphären einzutauchen, sondern das zu sehen, was da ist, das, was ohnehin passiert.

    Nicht nur das sehen, was sowieso da ist, sondern tiefer hinsehen, es an sich ranlassen, das ist mehr als nur ein zweiter und dritter Blick – es ist eine Tiefe, eine verborgene Schönheit und gleichzeitig auch immer etwas Überraschendes und Unbekanntes. Dieses Hinsehen bedeutet die Art und Weise wie ich durch diese geistliche Übung des Sehens entdecke, dass so viel mehr da ist - immer schon da war. Ich schaue nicht nah mehr, ich schaue nicht nach übermorgen, sondern ich entdecke was da ist – und verblüfft stelle ich fest, es reicht, vielleicht muss es nur anders verteilt werden – das kann mich verwandeln, das kann mich zufriedener machen.

    Hier einige Links im Zusammenhang mit unserem Thema:

    www.simoneweil-denkkollektiv.de

    https://www.reflab.ch/simone-weil-es-ist-der-blick-der-rettet/

    https://www.reflab.ch/lesefrucht-haben-wir-zu-beten-verlernt-und-wenn-ja-warum/

    https://www.uni-erfurt.de/katholisch-theologische-fakultaet/professuren-lektorate/kirchengeschichte/kirchengeschichte-des-mittelalters-und-der-neuzeit/forschung/forschungsstelle-sprachkunst-und-religion

    Foto © Rick Rock EMI

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    12 min
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